Internationale Rugby-Verbände
Von dem der Legende nach 1823 entstandenen Rugby gibt es zwei Varianten: Die Rugby Union als das sogenannte Fünfzehner-Rugby, das mit 15 Spielern gespielt wird und das weltweit am weitesten verbreitet ist. Seit einigen Jahren gibt es auch eine Variante mit sieben Spielern, die ebenfalls zur Rugby Union zählt. Weit weniger verbreitet ist die Rugby League, die auch als Dreizehner-Rugby bezeichnet wird, und die sich insbesondere in Australien besonderer Beliebtheit erfreut.
Die Rugby League
Internationaler Dachverband der Rugby League ist die auf Initiative französischer Vereine im Jahr 1948 in Bordeaux gegründete
Rugby League International Federation. Aufgabe des Verbandes ist die Organisation internationaler Turniere wie World Cup und Tri-Nations, die Koordination der Zusammenarbeit der einzelstaatlichen Verbände sowie die Festlegung der aktuell gültigen Regeln. Dem Dachverbund untergeordnet sind eine Reihe von einzelstaatlichen Verbänden.
Zu nennen ist an erster Stelle die bereits 1895 gegründete englische
Rugby Football League, die ihren Sitz in Leeds, West Yorkshire hat. Ihren Ausgangspunkt nahm diese im Jahr 1922, als sich zwei Vereine von der Rugby Union lossagten und die Northern Rugby Football Union gründeten. 1922 wurde der Name in den noch heute gültigen geändert; gegenwärtig hat der Verband rund 250.00 aktive Spieler.
Der im Laufe der letzten Jahrzehnte bei Rugby-Weltmeisterschaften erfolgreichste Nationalmannschaft ist die aus Australien, der dortige Verband ist die 1908 gegründete
Australian Rugby League. Der Spitzname der Nationalmannschaft lautet "The Kangaroos".
Zu nennen ist auch der französische Verband
Fédération Française de Rugby à XIII, der gegenwärtig von Nicolas Larrat und Pascal Laroch geleitet wird. Das Motto des Verbands lautet "Rugby à XIII: l'autre Rugby". Die französische Nationalmannschaft ist unter dem Namen "Les Tricolores" bekannt.
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